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Gitarrengriffe
Wenn man mal was nachschauen möchte, hier bei www.gitarrengriffe.net findet man auch die kompliziertesten Griffe...

Und hier sind die Griffe, die wir schon in dieser Reihenfolge gelernt haben - zum Nachschauen und Üben.

A-Dur D-Dur

E-Dur G-Dur

C-Dur

Dann einige Moll-Akkorde

A-Moll D-Moll

E-Moll

Und hier die neuen Akkorde auf Barree-Basis, bei denen der Zeigefinger über das Griffbrett gelegt wird. Damit lassen sich alle Grundakkorde halbtonweise verschieben und die bisher nicht spielbaren Harmonien können jetzt auch gespielt werden

H-Dur H-Moll

F-Dur

Die hier gezeigten Barree-Griffe sind nur Bei­spiele, durch Verschieben in Halbtonschritten lassen sich Akkorde in jeder beliebigen Tonhöhe spielen. Bei den Griffen der oberen Reihe entspricht der Ton unter dem Zeigefinger auf der A-Saite dem Grundton des Akkords, für Akkorde nach dem unteren Griffbild gilt entsprechend der Ton unter dem Zeigefinger auf der tiefen E-Saite.

Ein Beispiel: Wenn ich diesen oben gezeigten F-Dur-Barree-Griff so verschiebe, dass der Zeigefinger (dicker Strich) auf dem Bund mit der mittleren (roten) Markierung des hier rechts unten gezeigten Bildes vom Gitarrenhals zu liegen kommt (also 4 Bünde weiter hoch/nach rechts verschiebe), dann spiele ich ein - - - richtig - einen A-Dur-Akkord.


Musik/Band-Workshops
 
Bisher besteht unser Workshop aus etwa sieben Mädchen und einem Jungen. Offensichtlich trauen sich die Jungs nicht so recht, dabei sind
sie es doch, die spätestens in der achten oder neunten Klasse eine eigene Band aufmachen wollen.

Manchmal sind wir zu Dritt, manchmal auch in voller Besetzung. Es müssen auch garnicht immer alle dabei sein, ganz im Gegenteil, wenn nur wenige zusammen sind, dann kann man auch mal auf einzelne Fragen eingehen. Zwischendurch sind dann wieder mal alle da, und zeigen, was sie schon gelernt haben.

Anfangs haben wir einige Lieder für die Kinderkirche zusammengestellt, dafür waren nur einige wenige Akkorde nötig, die sich relativ einfach greifen lassen. Inzwischen sind wir bei den Barré-Griffen angekommen, die sind schon schwieriger zu greifen und das erfordert auch mehr Übung.

Etwas Notenkunde
 
Hier ein paar „Trockenübungen” aus dem Musikunterricht. Auf dem Klavier hat jeder Ton eine eigene Taste. Mit den weißen Tasten lassen sich alle Noten der sogenannten C-Dur-Tonleiter spielen, in dieser Tonleiter sind alle ganzen Töne (Grundtöne) enthalten: C - D - E - F - G - A - H - C (1 Oktave).
Die schwarzen Tasten sind für die sogenannten halben (Zwischen-)Töne, dazu weiter unten mehr.

Weil die Gitarre als tiefsten spielbaren Ton mit dem tiefen E beginnt, habe ich hier mal eine Oktave von E bis E' auf dem Klavier aufgezeichnet: E - F - G - A - H - C - D - E. Achtung, das ist nicht die E-Dur-Tonleiter, das sind nur alle ganzen Töne von E bis E', zur E-Dur-Tonleiter braucht man auch einige schwarze Tasten.



Die Gitarre hat nur 6 Saiten, diese sind wie folgt gestimmt: E - A - D - G - H - E
(Eselsbrücke: Eine Alte Dame Geht Heute Einkaufen)

 
Die oben gezeigte Tonfolge von E bis E' können wir auf der Gitarre nachspielen, indem wir auf der tiefen E-Saite nacheinander (die dicke Saite von links nach rechts) die weiß markierten Töne drücken. Durch den Fingerdruck wird die Saite auf den entsprechenden kleinen Metallbund heruntergedrückt und abgeklemmt/verkürzt, dadurch wird der Ton erhöht. Beim Klettern von Bund zu Bund laufen wir über den Gitarrenhals eine Oktave nach oben, wobei wir jetzt auch alle halben Töne spielen. Die Notenbezeichnung ist hier mal auf jeder einzelnen Saite auf jedem Bund notiert.

Um die halben (Zwischen-)Töne zu benennen, gibt es zwei Verfahren, die man auf den Notenblättern immer wieder sieht, ein # (Kreuz) oder ein b (B).

Das # (Kreuz) erhöht einen Ton um einen Halbtonschritt. Ausgesprochen wird das # als "is". Erhöht man beispielsweise F um einen Halbton, so wird es Fis ausgesprochen. Das Bild hier unten zeigt die Halbtonschritte mit der Kreuzmarkierung.



Das b (B) erniedrigt einen Ton um einen Halbtonschritt. Dieser Ton wird dann sprachlich durch die Endung "es" ergänzt. Erniedrigt man zum Beispiel G um einen Halbtonschritt, so wird es Ges ausgesprochen.

  Obwohl die farbig markierten Töne unterschiedlich heißen, klingen tun sie gleich. Ein F# (Fis) klingt also genauso wie ein Gb (Ges). Die drei roten Punkte unterm Gitarrenhals entsprechen den üblichen Markierungen auf der richtigen Gitarre. Dort sind sie entweder seitlich angebracht, oder sie sind als kleine Einlege-Arbeit auf der Griff-Fläche ausgeführt. Sie helfen beim Spielen, schnell den richtigen Griff an der richtigen Stelle zu setzen, oder einzelne Töne schneller zu finden.